„Medien und Wahrheit – Wer vermittelt uns ein realistisches Bild der Welt?“

Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, den 5. Mai 2021, 18:00 – 19:30 Uhr im Rahmen der Bonner Tage der Demokratie


Podiumsdiskussion mit

 

• Tom Buhrow, Intendant des Westdeutschen Rundfunks 

• Dr. Susanne Gaschke, Journalistin und Publizistin

• Michael Bröcker, Chefredakteur bei Media Pioneer Publishing GmbH

• Moderation: Bascha Mika, ehem. Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau



Wir leben in einem neuen Zeitalter des Nachrichtenkonsums: Während die BILD-Zeitung zwar mit jeder Ausgabe 8,63 Millionen Menschen erreicht und mehr als 9 Millionen Menschen täglich die Tagesschau verfolgen, folgten dem Twitter-Account des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zwischenzeitlich mehr als 56 Millionen Menschen. Digitale Medien und ihre Kanäle sind längst ein wichtiges Element in der Verbreitung und Nutzung (politischer) Informationen geworden, die die klassischen Medien zusehends in Bedrängnis bringen.

 

Durch die neue Schnelllebigkeit und der schier unüberblickbaren Anzahl an Akteuren steht nicht nur die Medienbranche, sondern auch die Gesellschaft vor großen Herausforderungen. Wer vermittelt den Bürgerinnen und Bürgern in Zeiten existenziell bedrohter Medienunternehmen ein realistisches Bild der Welt? Wo findet heutzutage Meinungsbildung statt? Und wie bedrohlich ist es für den Fortbestand des demokratischen Diskurses, wenn sich Informationsfluss und Deutungshoheit immer mehr in die sozialen Medien verlagern?

 

Darüber diskutieren im Rahmen der Veranstaltung Tom Buhrow, Intendant des Westdeutschen Rundfunks, Dr. Susanne Gaschke, Journalistin und Publizistin, sowie Michael Bröcker, Chefredakteur bei Media Pioneer Publishing GmbH. Moderiert wird die Debatte von Bascha Mika, Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau.

Bonner Tage der Demokratie

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